Erasmus Danmark

Sonntag, 23.12. Wieder zu Hause

Seit gut einer Woche bin ich nun wieder in Deutschland, das Auto ist ausgeräumt und die meisten Dinge wieder an Ort und Stelle in Senden oder Bremen verstaut. Neben dem letzten Weihnachtshopping und einem Besuch auf dem schönen Bremer Weihnachtsmarkt, habe ich in dieser Woche auch endlich angefangen, an meinem Paper zu schreiben. Viel ist es noch nicht, aber immerhin :-).

Meine Zeit in Aarhus ist nun also vorbei - auch wenn ich im März (falls es zeitlich mit dem Praktikum hinkommt) vielleicht nochmal für ein Wochenende hinfahre, um mit dreien meiner ehemaligen Mitbewohner, die noch ein weiteres Semester dort verbringen und zufällig innerhalb von 4 Tagen Geburtstag haben, im Asylvej zu feiern.
Eine interessante Zeit wars, mit vielen schönen, aber auch schwierigen Momenten, auf jeden Fall aber mit einer Menge neuer Eindrücke, Erfahrungen und netten Bekanntschaften aus aller Welt; und auch so einigem an neuem Wissen, mit denen ich nun in mein letztes Bachelorsemester starte. Und dann? Mal schaun! Vielleicht erstmal ein Entspannungsurlaub in Dänemark… ;)

Dieser Blog hat damit wohl nun auch ausgedient, es sei denn es überkommt mich noch eine ungeheure Mitteilungswut bezüglich des Papers oder irgendwelcher Anerkennungsgeschichten. Ich glaubs aber eher nicht und sage daher schonmal tschüß. Hoffentlich hats ein wenig Spaß gemacht, hier mitzuverfolgen, was ich so treibe.

Ach und klar: Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr wünsche ich euch allen!

Posted: 23.12.2007, 15:31 | Tagged: , , | Bisher kein Kommentar
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Donnerstag, 13.12. Julefrokost und sonst so

Da Weihnachten nun unaufhörlich näherkommt und ich und viele meiner Mitbewohner sich nun langsam - ob über Weihnachten oder komplett - auf den Weg in die Heimat machen, haben wir gestern hier im Asylvej ein Julefrokost abgehalten. Julefrokost ist das dänische Pendant zur Weihnachtsfeier, nur etwas extremer. Man feiert es anscheinend ab Mitte November mindestens 20 mal mit allen verschiedenen Gruppen, denen man so angehört, sei es der Betrieb, der Unikurs, der Freundeskreis, die Familie… Normal scheint - so wie ich es aus den Berichten der Dänen verstanden habe - man damit Mittags anzufangen. Aufgabe ist es - beginnend mit eingelegtem Hering -, allerlei leckeres Zeug zu essen und sich mit dänischem Schnaps zu besaufen.
Unser Julefrokost sah aufgrund der etwas internationaleren - bzw ausschließlich internationalen - Besetzung etwas anders aus. Zu Essen gabs dank Alessandro leckere italienische Lasagne, dazu Salat und zum Nachtisch Brownies. Zu Trinken gabs Bier Wein und allerlei Hochprozentiges aus Deutschland, Polen und Russland ;). Insgesamt ein sehr hyggeliger Abend und ein gelungener Abschied für mich, denn morgen ist meine Zeit in Aarhus nun vorbei.

Apropos, seit letzten Donnerstag ist übrigens auch Andrik nochmal für eine Woche Urlaub hier, um mich dann morgen mit Sack und Pack wieder mit nach Hause zu nehmen. Da musste natürlich noch ein wenig Programm her, so zum Beispiel ein sonniger Strandspaziergang in Egå und ein weiterer Besuch im Randers Regenwald (Ja, der Seekuh gehts gut ;)). Den letzten Sonntag haben wir dann zum Weihnachtsshopping genutzt - wenig erfolgreich allerdings. Ein Besuch auf dem bzw. im Weihnachtsmarkt durfte dabei natürlich nicht fehlen. Der Weihnachtsmarkt hier ist eher ein Märktchen und findet im Ridehuset, einer Veranstaltungshalle statt. Zu bewundern und kaufen gibt es hauptsächlich Kunsthandwerk. Es gibt aber auch einen Stand, der Gløgg (den dänische Glühwein) und allerleih Weihnachtsleckereien anbietet. So zum Beispiel Æbleskiver. Das ist so eine Art Miniberliner ohne Marmelade, dafür warm und mit Puderzucker und Marmelade (also doch Marmelade!) serviert.
Die Woche ging dann heute leider mit dem obligatorischen Aufräum-, Putz- und Packprogramm zu Ende. Morgen früh kommt nämlich ein Mensch vom International Secreteriat, um zu schaun, ob auch alles so heile und sauber wie vorher ist. Zweiteres ist zumindest in der Hinsicht kein Problem, als dass das Zimmer bei meinem Einzug unter einer Schicht Renovierungsstaub verborgen lag. Trotzdem habe ich mich ein bisschen bemühen, damit ich meine Kaution auch ja zurückbekomme :-).

 Der Koch bei der Arbeit. Lecker Brownies. Der Ruhm gebührt hier übrigens nicht Alessandro, sondern Finn und Ekhine (und ich erwähne mal nicht, dass die erste Ladung, die wir hier sehen, liebevoll Chewing Gum getauft wurde ;)) Die ganze Runde in etwas unscharf. War halt schon etwas später ;) Mein neuer Freund aus dem Regenwald. Habt ihr schonmal nen Gürteltier gesehen, das männchen macht? Sommerwetter in Egå (um die Illusion zu erhalten, verschweige ich hier die Temperatur) Erinnert ein bisschen an die Bilder aus den ersten Einträgen hier… Mittlerweile ist alles verpackt und im Auto verstaut

Posted: 13.12.2007, 21:57 | Tagged: , , , , | Bisher kein Kommentar
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Dienstag, 11.12. Semesterende im Dezember

Auch die zweite Hälfte des Internetkurses - 2-wöchiges Powerprogramm, mit viel zuhören, viel lesen und viel diskutieren - neigt sich nun dem Ende entgegen.
Heute war ich mit zwei netten Mitmenschen an der Reihe, eine Diskussion zu einem Buchkapitel zu präsentieren bzw zu leiten, das aus Lawrence Lessigs Buch “Code 2.0″ stammt und sich um “Free Speech” im Internet (also das Recht zur freien Meinungsäußerung) dreht, insbesondere darum, wie Spam und Pornographie bzw deren Zugänglichkeit für Kinder reguliert werden sollte. Das wäre nun auch überstanden und ich kann mich zurücklehnen - zumindest was die Vorlesungen angeht.
Denn da ist ja immer noch das Paper - 20-25 Seiten über Privacy in Online Social Networking Communities -, das bis zum 14. Januar geschrieben werden soll. Letzte Woche hatte ich eine Besprechung mit dem Prof, in dem ich ihm meine Idee zum Thema und zur Struktur erklärt habe - denn das ist das einzige, was ich bisher zu Stande gebracht habe. Diese scheint zumindest ganz in Ordnung zu sein und eine Menge Anregungen zum Inhalt habe ich auch erhalten (auch wenn ich wohl nur noch die Hälfte davon zusammenbekomme, was er mir alles in den 40 Minuten erzählt hat). Jetzt müsste ich nur noch die Überwindung aufbringen, mit dem Schreiben anzufangen! Und da habe ich irgendwie aufgrund meiner fehlenden Erfahrung im Verfassen von wissenschaftlichen Texten noch etwas Hemmungen ;) (Umschreibung für: “Ich habe keine Lust und auch eh keine Ahnung wie ich jemals 20 Seiten hervorbringen soll, die irgendeinem wissenschaftlichen Anspruch genügen. Und außerdem hab ich ja noch 4 Wochen.”).

Schon irgendwie merkwürdig, im Dezember schon die letzte Vorlesung zu haben, während man in Bremen bis Februar beschäftigt ist. Aber schließlich arbeite ich ja auch schon seit August und so richtig Feriengefühle kommen ja (leider) auch nicht auf - dank dem schönen Paper. Und ist das mal fertig, gehts Anfang Januar sofort mit einem 12-wöchigen Praktikum in Bremen weiter. Dass auch bloß keine Langeweile aufkommt ;)

Posted: 11.12.2007, 19:43 | Tagged: | Bisher kein Kommentar
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Wie auch in Deutschland gabs hier natürlich auch schon Anfang Oktober Weihnachtsmänner in den Geschäften, aber nun mit dem ersten Adventswochenende ist Weihnachten - oder Jul, wie man hier sagt - nun wirklich nicht mehr zu verleugnen. Gestern war nämlich hier die “große” Jule Parade, zu dem der Weihnachtsmann - Julemænden - jedes Jahr extra wieder nach Aarhus kommt ;). Nach tausendfacher enthusiastischer Ankündigung in allen Umsonst-Zeitungen, auf der Tourismusseite und in den Newslettern des International Secreteriat, konnten wir uns das Event natürlich nicht entgehen lassen. Um 6 sollte es losgehen, aber da wir den genauen Plan nicht kannten, haben wir erstmal eine halbe Stunde - über die Herkunft Santa Clauses’ philosophierend (Lappland, Nordpol, Grönland, Schwarzwald? Na, was meint ihr?) - im Nieselregen gestanden ;). Die Gelegenheit, um endlich mal ein Juløl zu probieren. Traditionellerweise produziert nämlich fast jede noch so kleine Brauerei hier ein Weihnachtsbier, das in weihnachtlichem Look daherkommt, aber nach gestrigen bisherigen Erfahrung mit 2 Sorten genauso schmeckt, wie Bier halt sonst auch so schmeckt und damit nicht meiner Vorstellung von einem besonders weihnachtlich gewürzten süßlichem Getränk schmeckt. Was solls… ich probier einfach weiter ;).
Um Viertel vor 7 gab es dann das erste Zeichen vom Julemænden. Er hatte auf irgendeinen Schalter gedrückt und damit erstmalig dieses Jahr die Weihnachtsbeleuchtung in der Einkaufsstraße angeknipst ;). Die Deko ist wirklich sehr schön, ein Sternenteppich über der ganzen Straße.
Wenig später kam ER dann und leitete damit die äußerst strange Veranstaltung “Jule Parade” ein. Julemænden (genau genommen waren es glaub ich sogar zwei) zog an uns vorbei, im Gefolge ein Cadillac, ein Feuerwehrauto, sonstige Autos und ein paar Fußgruppen, verkleidet als Weihnachtselfen (Nisser), musizierender oder bonbonswerfenderweise. Leider sind meine Fotos alle recht unscharf, so dass ich euch ein Foto vom Julemænden leider vorenthalten muss. Sorry ;)
Die Geschäfte waren zu Feier des Tages übrigens bis Mitternacht offen und das Weihnachtsshopping ist damit wohl jetzt offiziel eröffnet und alle kommenden Sonntage sind ebenfalls verkaufsoffen. Nächste Woche werde ich mich wohl auch mal auf die Socken machen und mal sehn, was Aarhus so an Geschenkideen hergibt.

 Mein erstes Julebryg. Schmeckte zwar normal, sah aber dafür umso toller aus ;) Sternenteppich und kitschige Kaufhausdeko. Die Schaufenster dazu sind übrigens nicht zu toppen, versuche nächste Woche mal ein Foto davon zu machen. Etwas verschwommene Weihnachtselfen.

Posted: 01.12.2007, 17:54 | Tagged: , , , | Bisher ein Kommentar
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Beim Durchschauen des Blogs ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nichts über Aarhus geschrieben habe. Ihr wisst schon detailiert, wie es in der Umgebung hier und überhaupt so in Dänemark aussieht und dass es hier in Aarhus Strände gibt, an denen man nett spazieren gehen kann und eine Uni, die mich gut beschäftigt, aber noch nicht, wie die Stadt selbst eigentlich aussieht, in der ich da gelandet bin. Also mach ich nun mal den virtuellen Touriguide und erzähl und zeig euch ein bisschen von Aarhus.

Manch einer wird sich vielleicht gefragt haben: Hä? Aarhus? Wo is das überhaupt? Darum: Aarhus liegt in der Mitte von Jütland - das ist das dänische Festland - und wie gesagt an der Ostsee. Aarhus ist nach Kopenhagen - klar - die zweitgrößte Stadt in Dänemark, was aber nicht ganz so viel heißen soll. Nur etwa 300 000 Menschen wohnen hier, also etwa so viele wie in Münster. Das ist aber nicht die einzige Gemeinsamkeit zwischen diesen beiden Städten. Auch die Studenten- und Fahrraddichte ist ziemlich identisch. Aarhus ist eine uddannelseby - eine Ausbildungsstadt. In Dänemark gibt es nämlich nicht in jeder zweiten Stadt eine Uni, sondern nur in 7 größeren Städten (was aber wohl auch daran liegt, dass es gar nicht mehr größere Städte gibt). In Aarhus gibts neben der großen Uni dazu gleich noch ein paar andere spezielle Hochschulen für Wirtschaft, Journalismus, Theater usw, und daher auch mehr als 40 000 Studenten.
Und Fahrräder… die gibts wohl mehr als es Einwohner gibt und die Bedingungen - wenn man von den fiesen Hügeln mal absieht - sind entsprechend: Breite Fahrradwege überall und Fahrradampeln (die haben sogar ne Orangephase, wie toll!) überall. Deshalb fahren hier auch alle bei Wind und Wetter Fahrrad. Blöd ist nur, dass auf den Fahrradwegen auch motorisierte Fahrzeuge wie Mofas und Roller fahren, die man erst bemerkt, wenn sie schon in einem Affenzahn an einem vorbeirasen. Saugefährlich, und hoffentlich werde ich auch die letzten Wochen noch heile überstehen.

Zum Charakter der Stadt kann ich eigentlich nur die PR-Menschen der Stadt zitieren, die Aarhus liebevoll als “verdens mindste storby” bezeichnen: Die kleinste Großstadt der Welt. Wie man das auch auslegt, es ist wahr. Zum einen ist Aarhus als zweitgrößte Stadt Dänemarks wohl schon als Großstadt zu bezeichnen, trotzdem ist sie aber noch übersichtlich und “hyggelig”. Fast überall kommt man mit dem Rad hin und obwohl ich als Austauschstudentin fast niemanden kenne, sieht man überraschenderweise in der Stadt oder auf dem Weg zur Uni des Öfteren bekannte Gesichter.
Andererseits bietet das für deutsche Verhältnisse schon fast provinzielle Städtchen doch alles, was man sich von einer Großstadt wünschen kann, wirtschaftlich bis kulturell: Vom internationalen Containerhafen zum weltbekannten Kunstmuseum. Beim Stichwort ‘kulturell’ muss ich wohl auch noch die Festuge erwähnen, die hier wohl unter den ganzen Urlaubsberichten untergegangen ist. Die Festuge ist die Festivalwoche, die hier einmal im Jahr im September stattfindet und zu der dann 10 Tage Trara in der ganzen Stadt ist: Musik, Theater, Tanz und Kunst. Wer international Bekanntes war zwar - bis auf das Eröffnungskonzert von The Police im Stadion - nicht zugegen aber sicher was national Bekanntes?! Keine Ahnung, interessant wars aber allemal.

 Der Åboulevarden mit seinen vielen Cafés und Restaurants am Ufer der Å. Das Rathaus. Einblicke in dieses architektonische Meisterwerk und Ausblicke vom Turm kennt ihr ja schon. Eine hyggelige Wohngasse im Zentrum von Aarhus Buntes Intermezzo. Im Vordergrund der Lysthavn, im Hintergrund die Kräne des Containerhafen. Ein Sommertag am Åboulevarden Lustige Musikanten in der Festuge. Die spinnen, die Dänen! Im Freilichtmuseum “Den gamle By” gibt es alte Häuser (mit Inhalt) und allerlei sonst aus alten Zeiten Dänemarks. Shoppingmeile mit Dom im Hintergrund Fassaden an der Straße, die unendlich steil aus der Stadt zu meinem Haus führt.

Posted: 26.11.2007, 00:04 | Tagged: | Bisher kein Kommentar
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Montag, 12.11. Der Himmel über Aarhus

… oder “Warum man freiwillig um 7 Uhr aufsteht”.

Schon vor der Abfahrt nach Aarhus hatte ich beschlossen, es doch wenigstens einmal während des Semesters dort zu schaffen, den Sonnenaufgang am Meer anzuschauen. Eigentlich bin ich ja eher so der Sonnenuntergangstyp, was wohl hauptsächlich mit der Zeit zu tun hat, in der normalerweise die Sonne aufgeht ;). Für uns Studenten ja gerade Tiefschlafphase! Aber wo man nun doch quasi fast am Strand wohnt und es in Aarhus ja nunmal keine Sonnenuntergänge überm Meer gibt, kann man sich ja schlecht rausreden…
Dass die Sonne nicht über dem Meer untergeht, tut der Abendstimmung aber übrigens keinen Abbruch. Im Gegenteil. Man sieht noch schön was von der gegenüberliegenden Halbinsel und der Vollmond geht natürlich auch auf dieser Seite auf. Das reicht dann schon fast für genug Motivation, gleich mal den Wecker zu stellen. Aber halb 7!!
Mein erster Gedanke war natürlich: “Hach ja, ich warte einfach bis Dezember. Dann geht die Sonne erst um 9 auf und das ist ja dann ja einigermaßen akzeptabel”. Irgendwann kam ich dann aber doch langsam zu der Überzeugung, dass das Glück mit dem Wetter wohl nicht ewig andauern konnte. Bisher hatten wir seit meiner Ankunft kaum einen wirklich schlechten Tag, an dem es von morgens bis abends durchregnete und an dem sich die Sonne nicht wenigstens nochmal für einen kurzen Moment blicken ließ, so dass immer noch wenigstens ein kurzer Spaziergang zum Strand drin war. Da mir aber vor meiner Abfahrt schon viele graue dauerverregnete Tage in dieser Stadt prognostiziert wurden, musste es sich bisher wohl wirklich um Glück oder einen gnädigen Petrus gehandelt haben…
Eines Mittwochs Anfang Oktober, sagte ich mir also: Jetzt oder nie! Gesagt getan, Wecker auf 7 Uhr (immerhin war der Sonnenaufgang nun schon “erst” um halb 8) gestellt, Kameraakkus aufgeladen und früh schlafengegangen. Und morgens noch vor Weckerklingeln von leichtem Regen auf dem Dachfenster aufgewacht. Klasse.
Zum Glück war dieser Donnerstag nur ein kurzfristiger Aussetzer und am Freitag sah die Welt schon wieder etwas rosiger aus. Samstags startete ich also gleich den nächsten Versuch, der allerdings in einem Sonnenaufgang ohne Sonne endete. Die Hoffnung, der Frühnebel könne noch eine positive Wirkung auf die Sonnenaufgangsstimmung haben, war leider etwas arg optimistisch ;). Am Sonntag reichte meine Motivation trotz guten Aussichten aus dem frühmorgendlichen Fenster leider nicht fürs Anziehen und losgehen, aber Montag schaffte ich es aus dem Bett und bei fast wolkenlosem Himmel zum Strand runter. Außer mir, ein paar Möwen und einer Ruderergruppe war dort niemand (Wär hätte es gedacht!) und so konnte ich ungestört ein paar schöne Fotos machen, die Ruhe genießen und mich danach frisch und munter an die schöne Datenbankaufgabe machen (Juppidu!).

 Die Engelchen backen Plätzchen. Im Oktober wirds ja auch langsam Zeit ;) So strahlend kann ein Industriehafen aussehen ;) Im Park auf dem Weg zurück vom Strand. So endete der erste Versuch. Von Sonne keine Spur. Am Nachmittag wars dafür umso schöner. Das sind doch schon bessere Aussichten. Die schwarzen Punkte sind übrigens Möwen auf Frühstückssuche. Mehr davon. Habt ihr eigentlich mal Möwen beim Fischfang beobachtet? Sehr lustig! Und ein paar frühsportliche Ruderer waren auch schon unterwegs. Da isse ja!

Posted: 12.11.2007, 18:38 | Tagged: | Bisher kein Kommentar
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Freitag, 9.11. Ferienzeit :-)

Ups, so lange schon nix geschrieben, aber da ich ja zur Zeit nicht im Lande weile, gibt es hier nun auch recht wenig aus Dänemark zu berichten ;). Damit ihr aber wisst, dass ich noch existiere, hier ein kleines Update. Nachdem ich in der ersten Ferienwoche noch fleißig am Homeexam für Databaser gefeilt habe und mich davon dann ganz entspannt in Spanien erholt habe, verbringe ich nun meine freie Zeit in Bremen. Die meiste davon mit süßem Nichtstun. Oh, das schlechte Gewissen quält! 20 Seiten Hausarbeit, ein 3D “Filmchen” und ein Webseitenprojekt. Aber es ist doch soooo schön! Ebenso schön ist es, mal wieder ein eigenes Bad zu haben, in dem man ganz allein für den Dreck verantwortlich ist, in deutschen Supermärkten einzukaufen (man glaubt gar nicht, wie billig einem alles vorkommen kann), im Flachland Fahrrad zu fahren und vor allem mal wieder viel Zeit mit Andrik zu verbringen :). Außerdem - meine ganze “Freizeit” soll ja auch für euch was Gutes haben - werde ich nun hoffentlich in den nächsten Tagen endlich dazu kommen, noch ein wenig von und aus Aarhus zu berichten und zu zeigen, was vor den Ferien im Unistress untergegangen ist. Die Fotos sind jedenfalls schon sortiert.

Posted: 09.11.2007, 11:46 | Tagged: , | Bisher kein Kommentar
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Freitag, 12.10. Gen Heimat

Ab heute sind hier an der Uni (und auch sonst glaub ich) Ferien! Eine Woche für alle. Drei Wochen für die Naturwissenschaftler. 6 Wochen für mich!
Wie ihr euch vielleicht erinnert, habe ich hier 2 Kurse, von denen einer - Databaser - nun (bis auf das dumme Home-Exam) vorbei ist! Der andere pausiert bis 30.11. und so komme ich nun doch noch in den Genuss meiner ausgefallenen Semesterferien, die aber wohl großteils für die 20 Seiten Exampaper (15 Punkte kriegt man ja schließlich nicht geschenkt) und das 3D-Projekt für die HFK draufgehn werden. Aber auch ein kleiner Urlaub in Spanien ab nächsten Freitag ist drin :-).
Gleich gehts aber erstmal los gen Deutschland. Mein Mitbewohner Thomas fährt nach Göttingen und wird mich bis Hamburg mitnehmen, von wo ich dann mit dem Zug nach Bremen fahre. Betet für uns! Bahnstreik und Ferienbeginn in Dänemark und ein paar deutschen Bundesländern reduzieren die Wahrscheinlich auf eine problemlose Reise doch erheblich :/.

Posted: 12.10.2007, 15:28 | Tagged: , | Bisher kein Kommentar
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